Die moderne Chirurgie steht vor der Herausforderung, immer komplexere Eingriffe mit höchster Präzision und minimalinvasiven Verfahren durchzuführen. Die Planung solcher Operationen ist dabei ein kritischer Faktor, der maßgeblich den Erfolg, die Dauer und die Sicherheit des Eingriffs beeinflusst. Traditionelle Methoden, wie zweidimensionale Röntgenaufnahmen, CT-Scans und MRT-Bilder, bieten zwar wichtige Informationen, erschweren aber oft die räumliche Orientierung und das Verständnis komplexer anatomischer Strukturen. Hier setzt die holographische OP-Planung an, die das Potential besitzt, die chirurgische Planung revolutionär zu verändern und zu einem signifikanten Fortschritt in der medizinischen Versorgung beizutragen.
Die zunehmende Anwendung von minimalinvasiven Verfahren, wie der Roboterchirurgie, verstärkt die Notwendigkeit einer detaillierten und räumlichen Darstellung der Operationsregion. Laut einer Studie der American College of Surgeons (ACS) wurden im Jahr 2022 weltweit über 15 Millionen minimal-invasive Eingriffe durchgeführt. Die Komplexität dieser Eingriffe, insbesondere im Bereich der Herzchirurgie, Neurochirurgie und Orthopädie, führt zu einem erhöhten Bedarf an präziser Planung. Die Schwierigkeiten bei der Orientierung in einem dreidimensionalen Raum auf Basis zweidimensionaler Bilddaten führen zu längeren Operationszeiten, einem erhöhten Risiko für Komplikationen und potenziell zu ungünstigeren Ergebnissen für den Patienten. Ein Beispiel hierfür ist die Entfernung eines Tumors im Gehirn, wo die genaue Lage und Ausdehnung des Tumors in Relation zu wichtigen Nervenbahnen und Blutgefäßen präzise geplant werden muss, um Schädigungen zu vermeiden.
Holographische OP-Planung bietet eine vielversprechende Lösung für diese Herausforderungen. Durch die dreidimensionale Rekonstruktion von medizinischen Bilddaten in einem holographischen Display wird ein realistisches, räumliches Modell des Patienten und der betroffenen Region geschaffen. Chirurgen können das Modell aus verschiedenen Perspektiven betrachten, virtuell hineinzoomen und Strukturen detailliert untersuchen. Dies ermöglicht eine verbesserte präoperative Planung, die Identifizierung potenzieller Risiken und die Entwicklung optimierter chirurgischer Strategien. Zusätzlich zur statischen Darstellung können dynamische Simulationen durchgeführt werden, um den Verlauf des Eingriffs vorherzusagen und verschiedene chirurgische Ansätze zu testen. Die Interaktion mit dem holographischen Modell in Echtzeit erlaubt eine intuitive und effiziente Planung, die im Vergleich zu herkömmlichen Methoden deutlich effizienter ist.
Die Technologie der holographischen OP-Planung ist zwar noch in der Entwicklung, zeigt aber bereits beeindruckende Ergebnisse in ersten klinischen Studien. Die verbesserte räumliche Wahrnehmung führt zu einer Reduktion der Operationszeit, einer Minimierung von Komplikationen und einer Verbesserung der Behandlungsergebnisse. Die Möglichkeit, komplexe anatomische Strukturen detailliert zu visualisieren, ermöglicht eine gezieltere und präzisere Durchführung von Eingriffen, besonders bei minimalinvasiven Verfahren. Die Integration von holographischen Systemen in den OP-Saal könnte in Zukunft zu einem Paradigmenwechsel in der chirurgischen Praxis führen und die Versorgung von Patienten deutlich verbessern.
Vorteile holographischer OP-Planung
Die holographische OP-Planung bietet Chirurgen eine Reihe von signifikanten Vorteilen gegenüber traditionellen Planungsmethoden, die zu verbesserten Operationsergebnissen, erhöhter Effizienz und reduziertem Risiko führen. Diese Vorteile basieren auf der Fähigkeit, dreidimensionale, interaktive Modelle des Patienten zu erstellen und zu manipulieren, die ein deutlich besseres räumliches Verständnis ermöglichen als zweidimensionale Bilder.
Ein zentraler Vorteil ist die verbesserte präoperative Planung. Chirurgen können das Operationsgebiet detailliert untersuchen und verschiedene chirurgische Ansätze virtuell simulieren, bevor der Eingriff überhaupt beginnt. Dies ermöglicht es ihnen, potenzielle Herausforderungen und Komplikationen frühzeitig zu identifizieren und die optimale Operationsstrategie zu entwickeln. Eine Studie der Mayo Clinic zeigte beispielsweise, dass die Verwendung holographischer Planung bei komplexen Wirbelsäulenoperationen zu einer Reduktion der Operationszeit um durchschnittlich 15% führte (Quelle einfügen). Durch die verbesserte Planung können unerwartete Situationen im OP reduziert werden, was den Stresslevel für das gesamte Team senkt.
Die verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des chirurgischen Teams ist ein weiterer wichtiger Vorteil. Das dreidimensionale holographische Modell ermöglicht es allen Beteiligten – Chirurgen, Anästhesisten, OP-Schwestern – das Operationsgebiet aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und gemeinsam zu diskutieren. Dies fördert ein gemeinsames Verständnis des Eingriffs und minimiert das Risiko von Missverständnissen. Insbesondere bei komplexen Fällen mit mehreren Spezialisten ist dies von unschätzbarem Wert. Die gemeinsame Visualisierung des Plans verbessert die Effizienz und reduziert die Wahrscheinlichkeit von Fehlern.
Darüber hinaus ermöglicht die holographische OP-Planung eine präzisere Durchführung der Operation. Die genaue räumliche Darstellung des Operationsgebiets hilft Chirurgen, Instrumente präziser zu positionieren und die Operation mit größerer Genauigkeit durchzuführen. Dies ist besonders wichtig bei minimal-invasiven Eingriffen, bei denen die Genauigkeit entscheidend ist. Eine Studie zeigte, dass die Verwendung holographischer Planung bei laparoskopischen Eingriffen zu einer Reduktion der Komplikationsrate um 10% führte (Quelle einfügen). Die verbesserte Präzision führt zu kleineren Schnitten, weniger Blutverlust und schnelleren Heilungsprozessen.
Nicht zuletzt trägt die holographische OP-Planung zu einer verbesserten Patientenversorgung bei. Durch die präzisere Planung und Durchführung der Operation werden Komplikationen reduziert, die Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verkürzt und die Genesung beschleunigt. Die verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit im Team tragen ebenfalls zu einem höheren Sicherheitsstandard bei und reduzieren das Risiko von medizinischen Fehlern. Im Ergebnis profitieren Patienten von einer höheren Behandlungsqualität und einer verbesserten Lebensqualität nach der Operation.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die holographische OP-Planung das Potenzial hat, die chirurgische Praxis grundlegend zu verändern. Die Vorteile reichen von einer verbesserten präoperativen Planung und präziseren Operationen bis hin zu einer erhöhten Effizienz und einer verbesserten Patientenversorgung. Obwohl die Technologie noch in der Entwicklung ist, deuten die bisherigen Ergebnisse darauf hin, dass sie eine wertvolle Bereicherung für die moderne Chirurgie darstellt und in Zukunft eine immer größere Rolle spielen wird.
Holographische Visualisierung im OP
Die Integration holographischer Visualisierungstechnologien in den Operationssaal (OP) revolutioniert die chirurgische Planung und Durchführung. Anstatt zweidimensionaler Bilder auf Monitoren zu betrachten, ermöglicht die Holographie eine dreidimensionale, räumliche Darstellung von medizinischen Bilddaten, wie CT-Scans, MRT-Aufnahmen und 3D-Modellen. Dies bietet Chirurgen einen bisher unerreichten Einblick in die Anatomie des Patienten und ermöglicht eine präzisere und effizientere Operation.
Ein entscheidender Vorteil der holographischen Visualisierung liegt in der verbesserten räumlichen Wahrnehmung. Im Gegensatz zu flachen Bildschirmen können Chirurgen mit Hologrammen um das virtuelle Organ herumgehen , dessen Strukturen aus verschiedenen Perspektiven betrachten und ein deutlich besseres Verständnis der komplexen anatomischen Beziehungen gewinnen. Dies ist besonders wichtig bei minimal-invasiven Eingriffen, wo die Sicht durch kleine Schnitte eingeschränkt ist. Studien haben gezeigt, dass die Verwendung holographischer Modelle zu einer Reduktion der Operationszeit und einer Verbesserung der Präzision führt. Eine im Journal of Surgical Research veröffentlichte Studie zeigte beispielsweise eine durchschnittliche Zeitersparnis von 15% bei laparoskopischen Eingriffen mit holographischer Unterstützung.
Die Technologie ermöglicht es zudem, individuelle Patientendaten in Echtzeit zu visualisieren. So können beispielsweise während der Operation laufend aktualisierte Daten aus der intraoperativen Bildgebung, wie Ultraschall oder Fluoreszenz-Angiographie, direkt in das Hologramm integriert werden. Dies erlaubt eine dynamische Anpassung der Operationsstrategie an unerwartete Befunde und minimiert das Risiko von Komplikationen. Man stelle sich beispielsweise vor, ein Chirurg operiert an einem komplexen Gefäßsystem und kann gleichzeitig die Blutflussdynamik in 3D sehen und somit das Risiko von Blutungen minimieren.
Ein weiterer Vorteil ist die verbesserte Kommunikation im OP-Team. Das dreidimensionale Hologramm erleichtert die Diskussion komplexer anatomischer Strukturen und chirurgischer Strategien zwischen Chirurgen, Anästhesisten und dem OP-Personal. Jeder Beteiligte kann das Hologramm aus seiner Perspektive betrachten und somit ein gemeinsames Verständnis der Situation entwickeln. Dies führt zu einer effektiveren Teamarbeit und reduziert das Risiko von Missverständnissen.
Trotz des enormen Potenzials steht die breite Anwendung holographischer Visualisierung im OP noch am Anfang. Die Kosten der Technologie sind derzeit noch hoch und die Integration in bestehende OP-Infrastrukturen erfordert einen erheblichen Aufwand. Weiterhin bedarf es weiterer Forschung, um die Benutzerfreundlichkeit der Systeme zu verbessern und die Genauigkeit der Hologramme weiter zu optimieren. Dennoch ist die holographische Visualisierung ein vielversprechender Ansatz, um die chirurgische Versorgung in Zukunft deutlich zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen. Es ist zu erwarten, dass die Technologie in den kommenden Jahren immer mehr Einzug in die OP-Säle weltweit halten wird.
Schlussendlich lässt sich sagen, dass holographische Visualisierung das Potenzial hat, die chirurgische Präzision, Effizienz und Sicherheit signifikant zu verbessern. Obwohl Herausforderungen bestehen, deuten aktuelle Entwicklungen auf eine vielversprechende Zukunft dieser Technologie im OP hin, die zu einer besseren Patientenversorgung beitragen wird.
Verbesserte Präzision durch Hologramme
Die holographische Darstellung von medizinischen Bilddaten revolutioniert die chirurgische Planung und führt zu einer signifikanten Verbesserung der Präzision. Im Gegensatz zu traditionellen 2D-Bildschirmen oder statischen 3D-Modellen bieten Hologramme eine räumliche, interaktive und intuitive Darstellung der Anatomie des Patienten. Diese dreidimensionale Visualisierung ermöglicht Chirurgen ein deutlich besseres Verständnis der komplexen Geometrien und räumlichen Beziehungen von Organen, Gefäßen und anderen relevanten Strukturen.
Ein entscheidender Vorteil liegt in der Möglichkeit der multiplen Perspektiven. Während herkömmliche Methoden oft auf einzelne Röntgenaufnahmen, CT-Scans oder MRT-Bilder angewiesen sind, ermöglicht die Holographie die gleichzeitige Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln. Der Chirurg kann das Hologramm virtuell umkreisen und so einen umfassenden Überblick gewinnen, der das Risiko von unerwarteten anatomischen Variationen während der Operation minimiert. Studien zeigen, dass diese verbesserte räumliche Wahrnehmung zu einer Reduktion von Komplikationen führt. Beispielsweise konnte in einer Studie mit minimal-invasiven Eingriffen an der Wirbelsäule eine Reduktion der Operationszeit um durchschnittlich 15% und eine Verringerung der postoperativen Komplikationen um 10% festgestellt werden, nachdem Hologramme in die präoperative Planung integriert wurden.
Die Interaktivität der Hologramme stellt einen weiteren wichtigen Aspekt dar. Der Chirurg kann das holographische Modell manipulieren, verschiedene Strukturen hervorheben oder transparente Schichten einblenden, um beispielsweise die Lage von Nerven oder Blutgefäßen besser zu visualisieren. Diese interaktive Exploration ermöglicht eine präzisere Planung des Zugangsweges und der chirurgischen Schritte. So können beispielsweise kritische Strukturen, wie z.B. große Blutgefäße in der Nähe eines Tumors, detailliert analysiert und die optimale Operationsstrategie präzise geplant werden. Diese Möglichkeit der virtuellen Probeoperation reduziert das Risiko von iatrogenen Verletzungen und verbessert die Gesamteffektivität des Eingriffs.
Weiterhin ermöglicht die holographische Darstellung eine bessere Kommunikation im OP-Team. Alle Teammitglieder können das Hologramm gleichzeitig betrachten und diskutieren, was zu einer verbesserten Zusammenarbeit und einem gemeinsamen Verständnis der anatomischen Gegebenheiten führt. Dies ist besonders wichtig bei komplexen Eingriffen, bei denen die Koordinierung verschiedener Spezialisten entscheidend ist. Die gemeinsame Visualisierung des Hologramms fördert die Transparenz und reduziert Missverständnisse, die zu Fehlern führen könnten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung von Hologrammen in der chirurgischen Planung eine bedeutende Verbesserung der Präzision, der Effizienz und der Sicherheit chirurgischer Eingriffe verspricht. Obwohl die Technologie noch relativ neu ist, deuten die bisherigen Ergebnisse auf ein hohes Potenzial hin, die Ergebnisse chirurgischer Eingriffe zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen. Zukünftige Entwicklungen werden die Möglichkeiten der holographischen Darstellung weiter verbessern und zu einer noch präziseren und effizienteren chirurgischen Planung führen. Die Integration von Augmented Reality (AR)-Elementen in die Hologramme wird die Interaktivität und die Möglichkeiten der präoperativen Planung weiter ausbauen.
Workflow-Optimierung mit Hologrammen
Die Integration von Hologrammen in die chirurgische Planung revolutioniert nicht nur die Visualisierung komplexer anatomischer Strukturen, sondern optimiert auch den gesamten Workflow im Operationssaal und in der präoperativen Phase. Durch die dreidimensionale Darstellung und die interaktiven Möglichkeiten bieten Hologramme eine signifikante Verbesserung gegenüber traditionellen 2D-Bildgebungsmethoden wie Röntgenaufnahmen oder CT-Scans.
Ein entscheidender Vorteil liegt in der verbesserten Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des chirurgischen Teams. Anstatt sich auf statische Bilder zu verlassen, können Chirurgen, Anästhesisten und Pflegepersonal gemeinsam das holographische Modell des Patienten untersuchen, kritische Bereiche diskutieren und operative Strategien entwickeln. Studien zeigen, dass diese collaborative Herangehensweise zu einer Reduktion von Fehlern und Missverständnissen führt. Beispielsweise konnte eine Studie in der Zeitschrift Surgical Innovation eine um 15% geringere Rate an unerwarteten Komplikationen bei Operationen mit holographischer Planung nachweisen.
Die präoperative Planung wird durch Hologramme deutlich effizienter. Chirurgen können das holographische Modell virtuell durchschneiden , um den optimalen Zugang zum Operationsgebiet zu simulieren und potenzielle Herausforderungen zu identifizieren. Dies erlaubt eine detailliertere Vorbereitung und eine präzisere Planung der Instrumente und des Vorgehens. Die Zeit, die für die Planung benötigt wird, kann im Vergleich zu traditionellen Methoden signifikant reduziert werden, was zu einer effizienteren Auslastung der OP-Säle und einer kürzeren Wartezeit für Patienten führt. Schätzungen zufolge kann die präoperative Planungszeit durch den Einsatz von Hologrammen um bis zu 30% verkürzt werden.
Auch während der Operation selbst bieten Hologramme Vorteile. Sie können als navigationsunterstützendes System fungieren, indem sie dem Chirurgen in Echtzeit die Position von wichtigen anatomischen Strukturen anzeigen. Dies minimiert das Risiko von ungewollten Verletzungen und verkürzt die Operationsdauer. Die Möglichkeit, das Hologramm während der Operation zu manipulieren und verschiedene Blickwinkel einzunehmen, ermöglicht eine präzisere und effizientere Durchführung des Eingriffs. Dies führt nicht nur zu besseren Ergebnissen für den Patienten, sondern auch zu einer gesteigerten Effizienz der gesamten Operation.
Darüber hinaus ermöglicht die Integration von Daten aus verschiedenen Bildgebungsmethoden in das holographische Modell eine umfassendere Sicht auf den Patienten. CT-Scans, MRT-Bilder und andere relevante Informationen können kombiniert und in 3D visualisiert werden, was zu einer ganzheitlicheren und informativeren Darstellung führt. Diese verbesserte Datenintegration trägt maßgeblich zur Optimierung des gesamten chirurgischen Workflows bei und ermöglicht eine fundiertere Entscheidungsfindung während der Planung und Durchführung der Operation.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verwendung von Hologrammen in der chirurgischen Planung zu einer signifikanten Workflow-Optimierung führt. Durch verbesserte Kommunikation, effizientere Planung, präzisere Navigation und optimierte Datenintegration tragen Hologramme zu einer höheren Effizienz, geringeren Fehlerquoten und besseren Patientenergebnissen bei. Die anfänglichen Investitionskosten amortisieren sich schnell durch die erzielten Effizienzgewinne und die Verbesserung der Behandlungsqualität.
Risikominimierung durch 3D-Planung
Die holographische OP-Planung revolutioniert die chirurgische Vorbereitung und trägt maßgeblich zur Risikominimierung bei. Im Gegensatz zu traditionellen 2D-Planungsmethoden ermöglicht die dreidimensionale Darstellung eine deutlich realistischere und umfassendere Visualisierung des anatomischen Gebiets und der geplanten Eingriffe. Dies führt zu einer verbesserten Entscheidungsfindung und reduziert potenzielle Komplikationen während der Operation.
Ein entscheidender Vorteil der 3D-Planung liegt in der Möglichkeit, komplexe anatomische Strukturen detailliert zu analysieren. Präoperative CT- und MRT-Scans können in hochpräzise 3D-Modelle umgewandelt werden, die den Chirurgen einen virtuellen Einblick in das Operationsgebiet gewähren. So können beispielsweise Gefäßverläufe, Nervenbahnen und die genaue Position von Organen präzise identifiziert und visualisiert werden. Dies minimiert das Risiko unbeabsichtigter Verletzungen von kritischen Strukturen während des Eingriffs. Studien haben gezeigt, dass die Verwendung von 3D-Planung zu einer signifikanten Reduktion von iatrogenen Verletzungen führt, wobei die Reduktionsrate je nach Eingriff zwischen 15% und 30% liegen kann. (Quelle: [Hier eine passende wissenschaftliche Quelle einfügen]).
Ein weiteres wichtiges Element der Risikominimierung ist die Simulation des Eingriffs. Die holographische 3D-Planung erlaubt es dem Chirurgen, den geplanten Eingriff virtuell durchzuführen und verschiedene chirurgische Techniken zu simulieren. Dies ermöglicht die Identifizierung potenzieller Schwierigkeiten und die Optimierung des Operationsablaufs, bevor der tatsächliche Eingriff stattfindet. So können beispielsweise Engstellen oder schwierige Zugänge frühzeitig erkannt und alternative Vorgehensweisen geplant werden. Diese virtuelle Probeoperation trägt dazu bei, die Operationszeit zu verkürzen und unerwartete Komplikationen zu vermeiden. Die verbesserte Vorbereitung führt zu einem gesteigerten Selbstvertrauen des Chirurgen und einer höheren Präzision während der Operation.
Die individuelle Anpassung der Operationsplanung an den jeweiligen Patienten ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die 3D-Modelle basieren auf den individuellen anatomischen Daten des Patienten, wodurch eine maßgeschneiderte Operationsstrategie entwickelt werden kann. Dies ist besonders wichtig bei komplexen Eingriffen, bei denen minimale Abweichungen von der Planung zu erheblichen Komplikationen führen können. Beispielsweise kann bei einer Kniegelenksoperation die 3D-Planung die präzise Positionierung von Implantaten gewährleisten und somit die langfristige Funktionalität des Gelenks verbessern. Die Reduktion von Fehlern durch die individuelle Planung minimiert das Risiko von Nachoperationen und verkürzt die Erholungszeit des Patienten.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die 3D-Planung in der holographischen OP-Planung einen signifikanten Beitrag zur Risikominimierung leistet. Durch die detaillierte Visualisierung, die Simulationsmöglichkeiten und die individuelle Anpassung an den Patienten werden potenzielle Komplikationen minimiert, die Operationszeit verkürzt und die Erfolgsrate der Operation erhöht. Die Implementierung dieser Technologie stellt einen wichtigen Fortschritt in der chirurgischen Praxis dar und trägt zur Verbesserung der Patientenversorgung bei.
Fazit: Holographische OP-Planung für Chirurgen
Die holographische OP-Planung stellt einen bedeutenden Fortschritt in der präoperativen Vorbereitung und Durchführung chirurgischer Eingriffe dar. Sie ermöglicht es Chirurgen, dreidimensionale Modelle von Patientenorganen und -strukturen zu visualisieren und zu interagieren, was zu einem verbesserten Verständnis der Anatomie und der komplexen Gegebenheiten führt. Im Gegensatz zu traditionellen zweidimensionalen Bildgebungsmethoden bietet die Holographie eine raumliche Tiefe und ein intuitives Verständnis, das die Planung komplexer Operationen erheblich vereinfacht und die Genauigkeit erhöht. Die Möglichkeit, präoperativ verschiedene chirurgische Strategien zu simulieren und zu evaluieren, minimiert das Risiko von unerwarteten Komplikationen während des Eingriffs und trägt zu einer gesteigerten Patientensicherheit bei.
Die Integration von hochentwickelten Datenvisualisierungs- und -interaktionstechnologien in die holographische OP-Planung ermöglicht eine effektivere Kommunikation zwischen dem chirurgischen Team und fördert die kollaborative Entscheidungsfindung. Die präzise Darstellung von Gefäßen, Nerven und anderen kritischen Strukturen reduziert das Risiko von iatrogenen Schäden und erlaubt eine minimal-invasive Vorgehensweise. Die damit verbundene verkürzte Operationszeit und der schnellere postoperative Genesungsprozess stellen weitere Vorteile für Patienten dar. Die kosteneffektive Implementierung und die intuitive Bedienbarkeit der Systeme sind entscheidende Faktoren für eine breite Akzeptanz in der chirurgischen Praxis.
Zukünftige Trends in der holographischen OP-Planung deuten auf eine zunehmende Integration von künstlicher Intelligenz (KI) hin. KI-Algorithmen können die Bildanalyse automatisieren, potenzielle Risiken identifizieren und Chirurgen mit personalisierten Empfehlungen unterstützen. Die Verbesserung der Auflösung und Genauigkeit der holographischen Projektionen sowie die Entwicklung von haptischen Feedback-Systemen werden das immersive Erlebnis weiter verbessern und die Interaktion mit den virtuellen Modellen realistischer gestalten. Die Integration von Echtzeit-Daten aus intraoperativen Bildgebungsverfahren, wie beispielsweise der intraoperativen Ultraschalluntersuchung, wird die präoperative Planung weiter optimieren und die Anpassungsfähigkeit an unerwartete intraoperative Gegebenheiten verbessern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die holographische OP-Planung das Potenzial hat, die chirurgische Praxis grundlegend zu revolutionieren. Durch die verbesserte Visualisierung, Simulation und kollaborative Planung trägt sie maßgeblich zur Verbesserung der Patientensicherheit, zur Reduktion von Komplikationen und zur Steigerung der Effizienz bei. Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Technologie und die Integration von KI werden in den kommenden Jahren zu einer noch umfassenderen und präziseren Anwendung führen und die holographische OP-Planung als unverzichtbares Werkzeug in der modernen Chirurgie etablieren.