Die alternde Bevölkerung stellt weltweit ein zunehmendes Problem dar, mit einer prognostizierten Verdoppelung der über 65-Jährigen bis 2050 auf über 1,5 Milliarden Menschen. Diese demografische Verschiebung hat weitreichende Konsequenzen, insbesondere für die Gesundheits- und Pflegesysteme. Traditionelle Pflegemodelle stoßen an ihre Grenzen, sowohl in Bezug auf die Kapazitäten als auch die Kosten. Hier kommt die Technologie ins Spiel, und insbesondere das Konzept des Smart Home bietet vielversprechende Möglichkeiten, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern und gleichzeitig die Belastung für Angehörige und Pflegekräfte zu reduzieren.
Die Idee, Technologie zur Unterstützung älterer Menschen einzusetzen, ist nicht neu. Bereits in den 1960er und 70er Jahren gab es erste Ansätze zur Entwicklung von Assistenzsystemen. Doch erst in den letzten Jahren hat die rasante Entwicklung von Internet der Dinge (IoT)-Technologien, künstlicher Intelligenz (KI) und Sensorik die Entwicklung von umfassenden Smart-Home-Lösungen für die Pflege ermöglicht. Diese Entwicklung wird durch den Wunsch nach Altern in den eigenen vier Wänden getrieben – ein Wunsch, der für viele ältere Menschen von höchster Priorität ist und ihre Unabhängigkeit und Würde erhält. Die kulturelle Bedeutung dieser Entwicklung liegt in der Verschiebung von institutionellen Pflegemodellen hin zu individualisierten, technologiegestützten Lösungen, die ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglichen sollen.
Smart-Home-Technologien bieten ein breites Spektrum an Möglichkeiten, von einfachen Erinnerungsfunktionen für Medikamenteneinnahme über Notfallknöpfe und Bewegungssensoren zur Sturzerkennung bis hin zu komplexen Systemen, die Fernüberwachung von Vitalfunktionen und automatische Anpassung der Raumtemperatur ermöglichen. Studien zeigen, dass Smart-Home-Lösungen nicht nur die Sicherheit älterer Menschen erhöhen, sondern auch zu einer höheren Lebensqualität und einer Reduktion von Krankenhausaufenthalten beitragen können. Die Kostenersparnis durch die Vermeidung von stationärer Pflege stellt einen weiteren wichtigen Aspekt dar. Die Diskussion um Datenschutz und Datensicherheit bleibt jedoch ein wichtiger Punkt, der bei der Entwicklung und Implementierung solcher Systeme berücksichtigt werden muss.
Einführung und Problemdefinition
Die alternde Bevölkerung stellt weltweit ein wachsendes Problem dar. Die Zahl der Menschen über 65 Jahren steigt stetig, und mit ihr der Bedarf an qualitativ hochwertiger Pflege. Traditionelle Pflegemodelle stoßen jedoch zunehmend an ihre Grenzen: Personalmangel, steigende Kosten und die zunehmende Belastung pflegender Angehöriger sind nur einige der Herausforderungen. Gleichzeitig schreitet der technologische Fortschritt rasant voran, und insbesondere im Bereich der Smart-Home-Technologie eröffnen sich neue Möglichkeiten, die Lebensqualität älterer Menschen zu verbessern und die Pflege zu erleichtern.
Dieser Gerichtsbericht untersucht die Möglichkeiten, wie Smart-Home-Technologien die Pflege älterer Menschen unterstützen können. Unser Fokus liegt dabei auf der Verbesserung der Sicherheit, der Unabhängigkeit und der Lebensqualität der Betroffenen, während gleichzeitig die Belastung pflegender Angehöriger und des professionellen Pflegepersonals reduziert wird. Wir werden verschiedene Smart-Home-Lösungen analysieren und deren Effektivität anhand von Fallstudien und aktuellen Forschungsergebnissen bewerten.
Ein zentrales Problem ist die zunehmende Isolation und Einsamkeit älterer Menschen, die oft mit einem Verlust an Mobilität und sozialen Kontakten einhergeht. Smart-Home-Systeme können hier Abhilfe schaffen, indem sie beispielsweise die Kommunikation mit Angehörigen und Freunden erleichtern (z.B. über Videotelefonie) oder den Zugang zu sozialen Aktivitäten ermöglichen (z.B. über interaktive Fernsehprogramme). Weiterhin stellt die Gefahr von Stürzen eine erhebliche Bedrohung dar, besonders bei Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Intelligente Sturzerkennungssysteme, die automatische Notrufe auslösen, können hier lebenswichtig sein.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die medizinische Versorgung. Smart-Home-Geräte können beispielsweise die Einnahme von Medikamenten überwachen, Vitalparameter messen (z.B. Blutdruck, Herzfrequenz) und diese Daten an Ärzte oder Angehörige übermitteln. Dies ermöglicht eine frühzeitige Erkennung von gesundheitlichen Problemen und eine proaktive medizinische Intervention. Ein konkretes Beispiel wäre die automatische Erinnerung an die Medikamenteneinnahme mittels einer App, die mit einem Medikamentenspender verbunden ist und eine Benachrichtigung an die Angehörigen sendet, falls die Einnahme ausbleibt.
Die Implementierung von Smart-Home-Lösungen in der Altenpflege erfordert jedoch eine sorgfältige Planung und Berücksichtigung verschiedener Faktoren. Datenschutz und Datensicherheit müssen höchste Priorität haben. Die Benutzerfreundlichkeit der Systeme ist ebenfalls entscheidend, da ältere Menschen oft nicht mit komplexen Technologien vertraut sind. Eine intuitive Bedienung und eine umfassende Schulung sind daher unerlässlich. Der Bericht wird diese Aspekte detailliert betrachten und konkrete Empfehlungen für die erfolgreiche Integration von Smart-Home-Technologien in die Altenpflege geben.
Smart Home Technologien im Überblick
Smart Home Technologien bieten ein enormes Potential, die Pflege älterer Menschen zu erleichtern und ihre Selbstständigkeit zu verlängern. Ein umfassendes System kann verschiedene Bereiche des täglichen Lebens unterstützen und sowohl den Betroffenen als auch ihren Angehörigen mehr Sicherheit und Komfort bieten. Die Auswahl der richtigen Technologien hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten des Seniors ab. Eine professionelle Beratung durch einen qualifizierten Therapeuten oder technischen Experten ist daher dringend empfohlen.
Zu den wichtigsten Technologien gehören intelligente Sensoren. Bewegungsmelder (z.B. mit einer Erfassungsreichweite von 10 Metern) können beispielsweise Sturzdetektionen ermöglichen und automatisch Angehörige oder den Notruf verständigen. Drucksensoren in Matratzen oder Sitzen erkennen, ob die Person aufgestanden ist oder länger als üblich im Bett liegt. Tür- und Fenstersensoren melden unbeabsichtigtes Verlassen des Hauses oder das unbefugte Betreten. Diese Daten können über eine zentrale Plattform, wie z.B. eine Smart Home Hub, gesammelt und ausgewertet werden.
Smart Speaker, wie Amazon Alexa oder Google Home, ermöglichen die einfache Sprachsteuerung von Geräten. Ältere Menschen können so beispielsweise das Licht ein- und ausschalten, die Temperatur regulieren oder Musik abspielen, ohne sich körperlich anstrengen zu müssen. Wichtig ist hier die intuitive Bedienung und eine klare Sprachführung. Die Lautstärke sollte ausreichend hoch sein, um gut verständlich zu sein, aber nicht zu laut, um keine Beeinträchtigung darzustellen.
Smart Beleuchtung bietet neben der komfortablen Sprachsteuerung auch die Möglichkeit, die Helligkeit automatisch an die Tageszeit anzupassen. Dies kann besonders für Menschen mit Sehschwäche hilfreich sein. Die Installation von automatischen Nachtlichtern (mit einer Leuchtkraft von ca. 5 Lux) in Fluren und Badezimmern erhöht die Sicherheit in der Nacht und verhindert Stürze. Die Verwendung von warmweißen Lichtfarben (ca. 2700 Kelvin) ist angenehmer für die Augen und fördert einen erholsamen Schlaf.
Smart Home Systeme zur Medikamentenverwaltung erinnern an die Einnahmezeiten und können sogar die Medikamentenmenge kontrollieren. Fernüberwachungs-Systeme erlauben es Angehörigen, den Gesundheitszustand des Seniors aus der Ferne zu beobachten, z.B. über Kameras mit Bewegungsmelder (Auflösung mindestens 720p) oder Pulsmesser. Es ist jedoch unbedingt auf den Datenschutz zu achten und die Einwilligung des Seniors einzuholen. Die Implementierung von Smart Home Technologien sollte immer im Einklang mit den individuellen Bedürfnissen und Wünschen des älteren Menschen erfolgen und niemals zu einer Überwachung führen, die die Privatsphäre verletzt.
Professionelle Empfehlungen: Beginnen Sie mit der Implementierung von nur wenigen, gut ausgewählten Technologien. Achten Sie auf die Benutzerfreundlichkeit und die einfache Integration in das bestehende Zuhause. Eine schrittweise Einführung minimiert die Überforderung und ermöglicht ein langsames Gewöhnen an die neuen Systeme. Regelmäßige Schulungen und Unterstützung durch Fachpersonal sind unerlässlich, um den bestmöglichen Nutzen aus den Smart Home Technologien zu ziehen.
Sensoren und Überwachungssysteme
Smart Home-Technologien bieten ein breites Spektrum an Sensoren und Überwachungssystemen, die die Pflege älterer Menschen erheblich verbessern können. Diese Systeme ermöglichen eine diskrete und effektive Überwachung, ohne die Privatsphäre zu beeinträchtigen. Die Auswahl der richtigen Sensoren und Systeme hängt stark von den individuellen Bedürfnissen und dem Gesundheitszustand des älteren Menschen ab.
Bewegungssensoren, beispielsweise mit einer Erfassungsreichweite von bis zu 10 Metern und einem Erfassungswinkel von 120 Grad, können in strategischen Bereichen wie Badezimmer und Schlafzimmer platziert werden. Sie melden ungewöhnliche Aktivitäten, wie beispielsweise einen Sturz oder ein längeres Verweilen im Badezimmer, umgehend an ein zentrales Überwachungssystem oder an Angehörige. Die Datenübertragung sollte verschlüsselt sein, um die Privatsphäre zu gewährleisten. Es empfiehlt sich, mehrere Sensoren zu verteilen, um eine umfassende Überwachung zu gewährleisten. Ein System mit mindestens drei Bewegungssensoren pro Etage wird für die meisten Haushalte als ausreichend angesehen.
Zusätzlich zu Bewegungssensoren können Tür- und Fenstersensoren die Sicherheit erhöhen und vor unerwünschten Abwesenheiten warnen. Diese Sensoren, meist mit einer Größe von etwa 5 x 3 x 1 cm, melden das Öffnen und Schließen von Türen und Fenstern. Die Benachrichtigung sollte sowohl visuell als auch akustisch erfolgen, um sicherzustellen, dass der Alarm auch bei Gehörschwierigkeiten wahrgenommen wird. Die Daten können in einer App visualisiert werden, die Angehörigen einen Überblick über die Aktivitäten des älteren Menschen gibt.
Für Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind Drucksensoren in Matratzen oder Sitzen hilfreich. Diese Sensoren registrieren Veränderungen im Druck und können so einen Sturz oder eine längere Inaktivität erkennen. Wichtig ist hier die Wahl von Sensoren mit hoher Empfindlichkeit und geringer Fehlerrate. Die Daten sollten in Echtzeit an ein zentrales System übertragen werden, das im Falle eines Notfalls automatisch einen Alarm auslöst. Es ist ratsam, einen professionellen Installateur zu beauftragen, um die korrekte Platzierung und den einwandfreien Betrieb der Sensoren sicherzustellen.
Professionelle Beratung ist unerlässlich, um das optimale System für die individuellen Bedürfnisse zu konfigurieren. Ein qualifizierter Fachmann kann die verschiedenen Sensoren und Überwachungssysteme bewerten und ein maßgeschneidertes System empfehlen, das sowohl effektiv als auch benutzerfreundlich ist. Datenschutz und Datensicherheit sollten bei der Auswahl und Installation der Systeme höchste Priorität haben. Die Auswahl eines seriösen Anbieters mit transparenten Datenschutzrichtlinien ist daher entscheidend.
Kommunikations- und Notrufsysteme
Smart Home-Technologien bieten eine breite Palette an Kommunikations- und Notrufsystemen, die die Sicherheit und Unabhängigkeit älterer Menschen deutlich verbessern. Diese Systeme sind essentiell, um schnelle Hilfe im Notfall zu gewährleisten und gleichzeitig die soziale Isolation zu reduzieren. Sie reichen von einfachen Notrufarmbändern bis hin zu komplexen, integrierten Lösungen, die verschiedene Sensoren und Geräte miteinander vernetzen.
Notrufsysteme basieren oft auf einem tragbaren Sender, beispielsweise einem Armband (ca. 5 x 3 x 1 cm) oder einer Halskette, der mit einer zentralen Notrufleitstelle verbunden ist. Ein Knopfdruck genügt, um Hilfe zu rufen. Die Leitstelle kann dann Angehörige oder den Rettungsdienst benachrichtigen und gegebenenfalls den Standort des Benutzers über GPS-Ortung ermitteln. Es ist wichtig, ein System mit zuverlässiger Batterieleistung (z.B. mindestens 48 Stunden Standby-Zeit) und einer klaren, lauten Sprechverbindung zu wählen. Der Sender sollte wasserdicht (mindestens IPX7) sein und bequem zu tragen sein.
Smart Home-Integration erweitert die Möglichkeiten erheblich. Sensoren in der Wohnung können Stürze erkennen und automatisch einen Notruf absetzen. Bewegungsmelder (mit Erfassungsbereich von mindestens 10 Metern) in Kombination mit intelligenten Kameras (mit einer Auflösung von mindestens 1080p für gute Bildqualität) bieten zusätzliche Sicherheit. Die Kameraaufnahmen sollten verschlüsselt und datenschutzkonform gespeichert werden. Diese Systeme können auch mit Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant verbunden werden, um per Sprachbefehl Hilfe zu rufen oder mit Angehörigen zu kommunizieren.
Videotelefonie spielt eine immer wichtigere Rolle. Systeme wie Skype oder Zoom ermöglichen regelmäßigen Kontakt mit Familie und Freunden, reduzieren die soziale Isolation und bieten die Möglichkeit, schnell Hilfe anzufordern, wenn ein Problem auftritt. Eine gute Internetverbindung ist für die Nutzung von Videotelefonie unerlässlich. Die Einrichtung sollte einfach und intuitiv sein, um die Nutzung für ältere Menschen zu erleichtern. Eine große, gut sichtbare Anzeige (mindestens 7 Zoll) ist empfehlenswert.
Professionelle Empfehlungen: Bei der Auswahl eines Systems sollte man die individuellen Bedürfnisse des älteren Menschen berücksichtigen. Eine Beratung durch einen Fachmann, beispielsweise einen Sanitätsfachhändler oder einen geriatrischen Berater, ist ratsam. Ein regelmäßiger Check der Geräte und der Batterien ist unerlässlich, um die Funktionsfähigkeit des Systems zu gewährleisten. Die Kosten für die Anschaffung und den Betrieb sollten im Vorfeld abgeklärt werden. Die Integration verschiedener Systeme sollte sorgfältig geplant werden, um eine optimale Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit zu gewährleisten.
Unterstützung im Alltag (z.B. Medikamenteneinnahme, Bewegungserkennung)
Smart Home-Technologien bieten vielfältige Möglichkeiten, ältere Menschen im Alltag zu unterstützen und ihre Selbstständigkeit zu fördern. Ein besonders wichtiger Aspekt ist die zuverlässige Einnahme von Medikamenten. Medikamenten-Erinnerungssysteme, integriert in Smart Speaker oder Smartphones, können per Sprachansage oder Push-Benachrichtigung an die Einnahme zu festgelegten Zeiten erinnern. Die Systeme können auch visuelle Hinweise auf Tablets oder Smart Displays anzeigen, inklusive der Dosis und der Art des Medikaments. Für Vergessliche kann ein automatischer Medikamentenspender hilfreich sein, der die Tabletten zu den entsprechenden Zeiten portioniert abgibt. Es ist jedoch wichtig, vor der Nutzung solcher Systeme unbedingt den behandelnden Arzt zu konsultieren und die Einnahmepläne sorgfältig mit ihm abzustimmen.
Die zuverlässige Einnahme von Medikamenten ist nur ein Teil der täglichen Herausforderungen. Bewegungserkennungssysteme spielen eine ebenfalls entscheidende Rolle. Sensoren, die in Form von Matten, Fußbodenaufklebern oder Bewegungsmeldern in der Wohnung platziert werden, überwachen die Aktivität des älteren Menschen. Eine Abweichung von den gewohnten Bewegungsmustern, z.B. weniger Aktivität als gewöhnlich oder das Ausbleiben von Bewegungen über einen längeren Zeitraum (z.B. 24 Stunden), kann ein Alarm auslösen. Dieser Alarm kann an Angehörige oder einen Pflegedienst gesendet werden, um schnellstmöglich Hilfe zu leisten. Hierbei ist die richtige Platzierung der Sensoren entscheidend. Idealerweise sollten Sensoren in allen wichtigen Räumen, wie Schlafzimmer, Badezimmer und Wohnzimmer, angebracht werden. Die Sensoren sollten mindestens alle 2 Meter platziert werden, um eine umfassende Überwachung zu gewährleisten.
Zusätzlich zu Bewegungssensoren können intelligente Tür- und Fenstersensoren vor ungewolltem Verlassen des Hauses oder vor unbefugtem Zutritt warnen. Diese Informationen können ebenfalls an Angehörige oder den Pflegedienst weitergeleitet werden. Es ist wichtig, die Privatsphäre des älteren Menschen zu respektieren und ihn in den Entscheidungsprozess über die Art und den Umfang der Überwachung einzubeziehen. Eine transparente Kommunikation und die Möglichkeit, die Systeme nach Bedarf anzupassen, sind unerlässlich. Die Daten sollten sicher und verschlüsselt gespeichert werden, um den Datenschutz zu gewährleisten.
Professionelle Empfehlung: Bevor Smart Home-Technologien zur Unterstützung im Alltag eingesetzt werden, sollte eine umfassende Beratung durch einen Experten erfolgen. Dieser kann die individuellen Bedürfnisse des älteren Menschen berücksichtigen und die geeigneten Technologien auswählen und konfigurieren. Eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Systeme ist ebenfalls wichtig, um sicherzustellen, dass sie den veränderten Bedürfnissen des älteren Menschen entsprechen.
Datenschutz und Sicherheit in Smart Homes für Senioren
Der Einsatz von Smart-Home-Technologien zur Unterstützung älterer Menschen wirft berechtigte Fragen zum Datenschutz und zur Sicherheit auf. Die Privatsphäre der Senioren muss stets gewahrt bleiben, und die Daten, die durch die Geräte gesammelt werden, müssen sorgfältig geschützt werden. Dies erfordert ein umfassendes Verständnis der Risiken und die Implementierung geeigneter Maßnahmen.
Ein zentrales Anliegen ist die Datensicherheit. Smart-Home-Geräte, wie beispielsweise intelligente Sprachassistenten, Überwachungskameras und Bewegungssensoren, sammeln kontinuierlich Daten über die Aktivitäten und den Gesundheitszustand des Seniors. Diese Daten müssen vor unbefugtem Zugriff geschützt werden. Starke Passwörter (mindestens 12 Zeichen, mit Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen) sollten für alle Geräte und Accounts verwendet werden. Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentifizierung, wo verfügbar, wird dringend empfohlen. Regelmäßige Software-Updates sind unerlässlich, um Sicherheitslücken zu schließen.
Datenschutzbestimmungen müssen transparent und leicht verständlich sein. Senioren und ihre Angehörigen sollten genau wissen, welche Daten gesammelt werden, wie diese Daten verwendet werden und wer Zugriff darauf hat. Eine klare Einwilligungserklärung ist vor der Inbetriebnahme der Geräte einzuholen. Die Auswahl von Anbietern mit nachweislich strengen Datenschutzrichtlinien ist entscheidend. Es empfiehlt sich, Anbieter zu bevorzugen, die Daten nach Möglichkeit lokal speichern und nicht an Dritte weitergeben.
Die physische Sicherheit ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt. Smart-Home-Geräte sollten so konfiguriert werden, dass sie nicht von Unbefugten manipuliert werden können. Überwachungskameras sollten strategisch platziert werden, um einen umfassenden Blick auf das Haus zu ermöglichen, jedoch gleichzeitig die Privatsphäre des Seniors respektieren. Ein Abstand von mindestens 2 Metern zu den Schlafbereichen und Badezimmern sollte eingehalten werden. Die Verwendung von verschlüsselten Verbindungen (HTTPS) für alle Datenübertragungen ist unerlässlich. Regelmäßige Sicherheitschecks durch einen Fachmann sind empfehlenswert, um Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
Transparenz und Kontrolle sind der Schlüssel. Senioren und ihre Angehörigen sollten jederzeit Einblick in die gesammelten Daten haben und die Möglichkeit, diese Daten zu löschen oder die Datenerfassung zu beschränken. Die einfache Bedienung der Smart-Home-Systeme ist ebenfalls wichtig, damit Senioren die Technologie selbstständig nutzen und kontrollieren können. Eine umfassende Schulung und der Zugang zu technischem Support sind daher unerlässlich.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der verantwortungsvolle Umgang mit Datenschutz und Sicherheit in Smart Homes für Senioren höchste Priorität hat. Durch die Umsetzung der oben genannten Maßnahmen kann das volle Potenzial dieser Technologie genutzt werden, ohne die Privatsphäre und Sicherheit der älteren Menschen zu gefährden.
Serviervorschläge, Aufbewahrung und Nährwertinformationen
Das Gericht Wie Smart Homes die Pflege älterer Menschen unterstützen ist ein komplexes Thema, das sich nicht in einem einzelnen Gericht widerspiegelt. Stattdessen soll dieser Abschnitt metaphorisch die Zutaten und den Serviervorschlag dieses Themas darstellen. Wir betrachten die verschiedenen Aspekte der Smart-Home-Technologie im Kontext der Altenpflege als Zutaten und die optimale Präsentation der Informationen als Serviervorschlag .
Serviervorschlag: Die Informationen sollten modular und visuell ansprechend präsentiert werden. Ein interaktiver Online-Guide, eine leicht verständliche Broschüre oder eine kurze Video-Serie sind geeignete Formate. Priorität hat die klare und prägnante Darstellung der Vorteile von Smart Homes für Senioren und deren Angehörige. Jede Technologie sollte mit konkreten Beispielen und Fallstudien illustriert werden, um die praktischen Anwendungsmöglichkeiten hervorzuheben. Die Informationen sollten auf unterschiedliche Wissensstände zugeschnitten sein, von Laien bis hin zu Experten.
Aufbewahrung: Die Informationen sollten langfristig zugänglich und leicht aktualisierbar sein. Eine Website mit regelmäßig aktualisierten Inhalten und einer Suchfunktion ist ideal. Eine zentrale Datenbank mit Fallstudien, wissenschaftlichen Artikeln und Erfahrungsberichten ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Verbesserung der Informationen. Regelmäßige Updates sind essentiell, um mit dem rasanten Fortschritt der Technologie Schritt zu halten.
Mögliche Beilagen : Zusätzliche Informationen zu den Kosten, der Installation und dem technischen Support von Smart-Home-Systemen erweitern das Gesamtbild. Ein Glossar mit wichtigen Begriffen und ein FAQ-Bereich können Missverständnisse vermeiden und die Nutzerfreundlichkeit erhöhen. Links zu relevanten Organisationen und Experten runden das Angebot ab.
Nährwertinformationen (Metaphorisch): Die Informationen sollten wissenschaftlich fundiert und objektiv sein. Die Vorteile der Smart-Home-Technologie sollten klar dargestellt werden, aber auch mögliche Nachteile und Herausforderungen sollten offen angesprochen werden. Die Berücksichtigung ethischer Aspekte und des Datenschutzes ist unerlässlich. Die Präsentation sollte ausgewogen und transparent sein, um ein umfassendes und vertrauenswürdiges Bild zu vermitteln.